Aktuelles

    Dsc08535

    Der Gesundheitsdienst wurde jahrelang vernachlässigt

    In der Sache ist die Initiative begrüßenswert, den überlasteten Öffentlichen Gesundheitsdienst mit Mitarbeitern aus anderen Behörden zu verstärken. Das aber täuscht nicht darüber hinweg, dass die Landesregierung die Kommunen in dieser Frage seit Jahren alleine lässt. So ist auch dieses Mal völlig unklar, woher denn die zusätzlichen Mitarbeiter aus dem Landesverwaltungsamt kommen sollen. Schon lange kommt die Verwaltung bei den Anerkennungsverfahren für ausländische Ärzte nicht mehr hinterher. Das gleiche gilt für die Corona-Anträge. Und jetzt will das Landesverwaltungsamt plötzlich neue Mitarbeiter mit freien Spitzen gefunden haben?

    Cd Christoph 030 Jpg

    Ministerium muss Gesundheitsämter besser über freie Laborkapazitäten informieren

    Mich haben zuletzt immer wieder Zuschriften erreicht, dass Thüringer zum Teil mehr als eine Woche auf ihre Corona-Testergebnisse warten müssen. Zugleich hat meine Nachfrage in einem Labor in Altenburg ergeben, dass noch Kapazitäten frei seien. Es mangelt offensichtlich an entsprechenden Hinweisen des Thüringer Sozialministeriums an die Gesundheitsämter der Kreise und kreisfreien Städte. Für den Infektionsschutz ist es fatal, möglicherweise erkrankte Personen im Ungewissen zu lassen. Letztlich führt jede Verzögerung der Auswertung eines Corona-Tests dazu, dass die Verfolgung der Pandemie-Verbreitung ins Stocken gerät. Gerade zu Beginn der Herbstferien würden auch für viele Urlaubsziele Tests benötigt, die nicht älter als 24 Stunden sein dürfen.

    Zippel16

    Zippel setzt sich für Freiwillige Feuerwehren im Altenburger Land ein

    Mit einem ganzen Katalog von Forderungen macht sich der Landtagsabgeordnete Christoph Zippel für die Freiwilligen Feuerwehren im Altenburger Land stark. Das Papier, das Zippel mit der CDU-Landtagsfraktion entwickelt hat, sieht zahlreiche Unterstützungsleistungen und Verbesserungen für die Arbeit der Wehren vor. „Die Kameradinnen und Kameraden brauchen mehr Unterstützung vom Land. Ohne die Freiwilligen Feuerwehren geht beim Brand- und Katastrophenschutz im Altenburger Land gar nichts.“ In schwierigen Zeiten komme es besonders auf den ehrenamtlichen Einsatz an, so Zippel.

    Dsc08535

    Lasten der Energiewende nicht auf dem Rücken der Menschen im Altenburger Land abladen

    1000 Meter Abstand von Windrädern zu Wohngebäuden sind das Minimum! Die CDU-Fraktion die Thüringer Bauordnung so ändern, dass darin ein entsprechender Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung festgeschrieben wird. Das in der Landtagssitzung am Donnerstag in die Ausschüsse überwiesene Gesetz geht damit an das Maximum dessen, was der Bund seit kurzem im Rahmen einer Länderöffnungsklausel ermöglicht. Der Schutz der Anwohner im Altenburger Land vor Immissionen muss im Mittelpunkt stehen. Wir sind überzeugt: das Vorrücken in den Nahbereich zur Wohnbebauung schadet der Akzeptanz der Windkraft, wie man an einigen Beispielen in der Schmöllner Region sehen kann.