Zippel setzt sich für Freiwillige Feuerwehren im Altenburger Land ein
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Mit einem ganzen Katalog von Forderungen macht sich der Landtagsabgeordnete Christoph Zippel für die Freiwilligen Feuerwehren im Altenburger Land stark. Das Papier, das Zippel mit der CDU-Landtagsfraktion entwickelt hat, sieht zahlreiche Unterstützungsleistungen und Verbesserungen für die Arbeit der Wehren vor. „Die Kameradinnen und Kameraden brauchen mehr Unterstützung vom Land. Ohne die Freiwilligen Feuerwehren geht beim Brand- und Katastrophenschutz im Altenburger Land gar nichts.“ In schwierigen Zeiten komme es besonders auf den ehrenamtlichen Einsatz an, so Zippel. „Viele Wehren stehen für gesellschaftliche Verantwortung in unseren Dörfern und Städten. Unseren Feuerwehren eine moderne, zeitgemäße Ausstattung zur Verfügung zu stellen, sie finanziell zu unterstützen und für eine gute Ausbildung zu sorgen, ist das Mindeste, was wir tun können. Wer hier spart, spielt mit dem Feuer“, erklärte Zippel.


Hinweise und Problemanzeigen aus zahlreiche Gesprächen mit den Feuerwehren im Altenburger Land seien in das Positionspapier eingeflossen, betonte Zippel. Unter anderem will sich der CDU-Abgeordnete gemeinsam mit seiner Landtagsfraktion dafür einsetzen, dass Feuerwehrfahrzeuge mit höheren Fördersätzen gefördert werden und die Fördermöglichkeiten auf gebrauchte Feuerwehr- und Multifunktionsfahrzeuge ausgeweitet werden. Auch eine faire Finanzierung dieser Pflichtaufgabe durch eine angemessene Integration in den Kommunalen Finanzausgleich hat sich Zippel auf die Agenda geschrieben. Dies beinhaltet auch eine zusätzliche Zuweisung von 50 Euro pro Mitglied der Einsatzabteilung der freiwilligen Feuerwehr. „Mit einer sogenannten ‚Einsatz-Card‘ wollen wir vergünstigte Angebote des Landes und der Kommunen beispielsweise für ÖPNV, Schwimmbäder oder Museen so bündeln, dass Ehrenamtliche in Feuerwehren maximal davon profitieren“, nennt Zippel einen weiteren Punkt. Den Nachwuchssorgen, die viele Wehren auch im Altenburger Land plagen, will Zippel mit einer Erhöhung der Prämie für die Jugendfeuerwehr von 25 auf 50 Euro pro Kopf entgegenwirken. „Oberstes Ziel muss es sein, mehr junge Menschen für ein Engagement bei der Feuerwehr zu begeistern“, so Zippel.

Der Abgeordnete kündigt an, dass die CDU-Fraktion in einem ersten Schritt mit den Thüringer Feuerwehren über die Vorschläge ins Gespräch kommen möchte. Das soll am Mittwoch, 4. November 2020 ab 19 Uhr in einer Videokonferenz geschehen. Interessenten können sich ab sofort unter allonge@cdu-landtag.de mit dem Betreff „Feuerwehr“ für die Videokonferenz anmelden.