Holter-Vorschlag zur Impfung an Schulen nicht umsetzbar
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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Christoph Zippel, kritisiert die Pläne des Thüringer Bildungsministers, direkt an den Schulen zu impfen:

„Die rot-rot-grüne Minderheitsregierung hat keinen Plan, um unsere Kinder zu schützen. Gestern die Weigerung, die Anschaffung von Luftfiltern zu unterstützen, heute ein nicht umsetzbarer Vorschlag zur Impfung an Schulen.

Der Impfstoff muss mit großem Aufwand bei konstant Minus 70 Grad gekühlt werden und ist nicht für den Einsatz in mobilen Impfteams geeignet. Auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis stünde in keinem sinnvollen Verhältnis. Nicht ohne Grund sieht die Bundesregierung die Einrichtung von Impfzentren vor.

Zudem drohen Akzeptanz-Probleme, wenn solche Impfteams zum „Durchimpfen“ in Thüringer Schulen anrücken. Wir dürfen die hohe Impf-Bereitschaft der Thüringer nicht gefährden, indem wir Maßnahmen vorbereiten, die auch nur den Anschein von Zwang erwecken. Impfgegnern böten solche Modelle willkommene Vorlagen für Desinformationskampagnen.