Familien in der Krise nicht vergessen
Christoph Zippel Jpg

CDU fordert umfangreiche Coronahilfen für Familien, Wirtschaft und die Region

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag setzt wichtige Impulse beim Aufbau eines Sondervermögens zur Bewältigung der finanziellen Folgen in der Corona-Krise. „In 16 Punkten sehen wir Nachbesserungsbedarf bei der Vorlage der rot-rot-grünen Landesregierung“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Zippel. „Für mich ist besonders wichtig, dass wir in der aktuellen Krise die Familien nicht vergessen. Viele Eltern sind derzeit von Verdienstausfällen oder Einkommenseinbußen betroffen, gleichzeitig müssen sie die Kinder daheim betreuen“, erklärte der Altenburger Landtagsabgeordnete. Deshalb fordert die CDU-Fraktion ein Familiengeld in Höhe von 150 Euro für das erste und 75 Euro für jedes weitere Kind. „Außerdem möchten wir die Kita- und Hortgebühren für Kinder in Notbetreuung streichen. Die Gebühren sollen auch für jene Familien wegfallen, die nach der Wiedereröffnung der Kitas ihre Kinder wegen der Gefährdung älterer Familienmitglieder weiterhin zu Hause betreuen müssen“, sagte Zippel.

Neben dem Kernbereich Familie bringt die Union auch zu den Themen Schulen, Kommunen und Ehrenamt Änderungsanträge zum Mantelgesetz mit Verbesserungen und dringend notwendigen Erleichterungen ein. „So können wir gemeinsam deutlich machen, dass Thüringen stärker ist als das Virus“, so Zippel.

Große Lücken im Gesetzentwurf der Landesregierung sehen die Christdemokraten auch im Bereich der Wirtschaftshilfen. „Für die besonders betroffene Branche der Gastronomie und Hotellerie reicht die Unterstützung nicht aus. Auch Firmen mit bis zu 250 Beschäftigten erhalten unverständlicherweise keine Soforthilfen. Thüringen muss die Mittelstandlücke schließen“, sagte Zippel. Die Union schlägt zudem bürokratische Erleichterungen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sowie eine Flexibilisierung der Ladenöffnungszeiten während der Pandemie vor.